Mehl-Butter-Mischung herstellen (Sand-Methode): Das gesiebte Mehl mit der Prise Salz in eine kalte Schüssel geben. Die eiskalten Butterwürfel hinzufügen und rasch mit den Fingerspitzen oder im Küchenhelfer auf niedrigster Stufe zu einer parmesanähnlichen, sandigen Konsistenz verreiben. Dies sorgt für eine gleichmäßige Umhüllung der Mehlpartikel mit einer isolierenden Fettschicht.
Zutaten binden: Den gesiebten Puderzucker, das fein passierte hartgekochte Eigelb und den Vanilleextrakt hinzufügen. Die Masse zügig für maximal 60 Sekunden zu einem glatten Teig zusammenfügen. Ein Überkneten muss unbedingt vermieden werden, um die elastische Glutenentwicklung im Keim zu ersticken.
Flache Teigkühlung: Den Teig halbieren, flach zwischen zwei Lagen Backpapier auf eine gleichmäßige Dicke von ca. 3 mm ausrollen und für mindestens 1 bis 2 Stunden (optimal über Nacht) im Kühlschrank bei ca. 4 °C ruhen lassen.
Ausstechen ohne Verkleben: Die eiskalten Teigplatten aus der Kühlung entnehmen. Beliebige Motive dicht an dicht ausstechen. Die Teiglinge mithilfe einer flachen Palette vorsichtig auf ein absolut kaltes, mit Backpapier belegtes Backblech setzen.
Der Backprozess: Den Backofen präzise auf 150 °C Umluft (oder 170 °C Ober-/Unterhitze) vorheizen. Das Blech auf mittlerer Schiene einschieben und die Plätzchen für ca. 8 bis 10 Minuten hellgelb ausbacken, bis die Ränder minimal Farbe annehmen. Sofort samt Backpapier vom heißen Blech auf ein Kuchengitter ziehen und vollständig abkühlen lassen.