Blattvorbereitung: Die Minze gründlich in eiskaltem Wasser spülen. Die Blätter behutsam von den dicken Stängeln abzupfen, um holzige, bittere Geschmacksnoten im Endprodukt auszuschließen.
Thermische Inaktivierung (Blanchieren): Die abgezupften Minzblätter in einem Sieb für exakt 15 Sekunden in sprudelnd kochendes Wasser tauchen. Sofort entnehmen und für 30 Sekunden in einer Schüssel mit Eiswasser abschrecken (Schock-Blanchieren). Anschließend gut abtropfen lassen und trocken tupfen.
Herstellung des Basis-Sirups: Das Wasser zusammen mit dem Zucker in einen sauberen Topf geben. Unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze erwärmen, bis sich sämtliche Zuckerkristalle vollständig gelöst haben und die Flüssigkeit vollkommen klar aussieht. Den Topf vom Herd nehmen und die Flüssigkeit auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
Kalt-Mazeration (Extraktion): Die abgekühlte Zuckerlösung in ein steriles, verschließbares Gefäß füllen. Die blanchierten Minzblätter, die dünnen Bio-Zitronenscheiben und die Zitronensäure hinzufügen. Die Blätter mit einem sterilen Löffel leicht nach unten drücken, sodass sie vollständig von der Flüssigkeit bedeckt sind. Das Gefäß luftdicht verschließen und für 36 Stunden im Kühlschrank (bei ca. 4 °C) reifen lassen.
Zweistufige Filtration: Nach Ablauf der Ziehzeit den Sirup durch ein feines Sieb oder einen sauberen Nussmilchbeutel gießen, um die Blätter und Zitronenscheiben grob zu entfernen. Für ein kristallklares Ergebnis den Sirup ein zweites Mal durch einen mit feinem Kaffeefilterpapier ausgelegten Trichter laufen lassen.
Pasteurisation und sterile Heißabfüllung: Den glasklaren Sirup in einen Topf geben und kurz aufkochen lassen (für ca. 3 bis 5 Minuten bei mindestens 85 °C). Den kochend heißen Sirup mithilfe eines Trichters zügig in zuvor sterilisierte Glasflaschen füllen. Die Flaschen sofort fest verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen (Verschlusssterilisation), bevor sie an einem kühlen Ort vollständig abkühlen.