Den aromatischen Sud ansetzen: Geben Sie die Gemüsebrühe zusammen mit dem Kräuteressig, den Zwiebelringen, den Karottenscheiben und sämtlichen Gewürzen (Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, Senfkörner, Salz, Pfeffer und Zucker) in einen ausreichend großen Kochtopf. Bringen Sie die Mischung zum Kochen.
Zwiebeln weichgaren: Lassen Sie den Sud für circa 15 Minuten bei mittlerer Hitze sprudelnd köcheln. Dies ist essenziell, damit die Zwiebeln ihre Schärfe verlieren, eine angenehme Süße entwickeln und die Gewürzaromen vollständig in die Flüssigkeit übergehen.
Temperatur drosseln (Der Knackpunkt): Schalten Sie die Hitze des Herdes massiv zurück. Der Sud darf unter keinen Umständen mehr kochen, sondern sollte eine konstante Temperatur von circa 75 °C bis maximal 80 °C aufweisen.
Die Würstchen garziehen lassen: Legen Sie die ungebratenen Rostbratwürstchen „Nürnberger Art“ vorsichtig in den heißen, aber nicht kochenden Sud. Lassen Sie die Würstchen für circa 10 bis 12 Minuten im offenen Topf nur garziehen (sieden). Durch die materialschonende Hitze quillt die Wurst gleichmäßig, ohne dass der empfindliche Naturdarm reißt.
Anrichten und Servieren: Heben Sie die Würstchen zusammen mit reichlich Zwiebeln und etwas Sud mit einer Schöpfkelle aus dem Topf. Richten Sie die „Sauren Zipfel“ in tiefen Tellern an, bestreuen Sie sie nach Wunsch mit frischer Petersilie und servieren Sie sie sofort heiß mit krustigem Bauernbrot und Kren.